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Dienstag, 27. November 2007, 20:00 Uhr

Denunziert, verfolgt, ermordet

Die Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg 1933-1969

Infoarchiv Norderstedt | Homosexuelle Männer wurden in der NS-Zeit als "bevölkerungspolitische Blindgänger" verfolgt. Der von den Nationalsozialisten verschärfte § 175 galt noch in der Bundesrepublik bis 1969. Auch lesbische Frauen, für die es keinen Strafparagrafen gab, waren in der NS-Zeit von Ausgrenzung, Denunziation und Vernichtung bedroht.

Ulf Bollmann von der Initiative "Gemeinsam gegen das Vergessen - Stolpersteine fuer homosexuelle NS-Opfer" erinnert an dieses dunkle Kapitel der Hansestadt Hamburg. Im Anschluss an den Vortrag wird ein Stolperstein für Jasper Holtmann von dem Bürgerschaftsabgeordneten Farid Müller, stellvertretend für die GAL, die die Patenschaft übernommen hat, enthüllt. Dieser Stein erinnert exemplarisch an die Schicksale von zwölf Homosexuellen, die im ehemaligen Polizeigefängnis Fuhlsbüttel Selbstmord begangen haben.

Dienstag, 27. November 2007, 20:00 Uhr, Torhaus (Gedenkstätte), Suhrenkamp 98 (Nähe S-Bahnhof Ohlsdorf)
Eintritt: Spende
Veröffentlicht in Geschichte mit den Schlagworten Polizei